@database "IDE-Killer.guide"
@$VER: "IDE-Killer.guide (21.02.96)"
@author "Andreas Heinrich"
@(c) " © 1996 by Andreas Heinrich
@font topaz.font 11
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##      INHALT
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@node Main "IDE-Killer"

                               @{b}Hardware-Hack@{ub}

                           von Andreas Heinrich

                      Veröffentlicht am 21. Februar 1996

      @{b}Inhaltsverzeichnis@{ub}

      @{" Sinn des Hacks     " link Einleitung}
      @{" Problemlösung      " link Lösung}
      @{" Schaltplan         " link IDE-Killer.ILBM/main}
      @{" Adresse des Autors " link Kontakt}


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##      EINLEITUNG
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@node Einleitung "Sinn des Hacks"

   Im Amiga 4000 ist Standardmäßig ein IDE-AT Festplattenkontroller
   eingebaut. Wird nun dieser nicht gebraucht, bzw. ist dort keine 
   Festplatte angeschlossen "wartet" das System beim Einschalten oder
   Reset ca. 35 - 40 Sekunden mit der Diskettenanimation. 
   
   In meinem Fall sieht das so aus:
   
   Im 4000er habe ich eine Supra Wordsync SCSI-2-Kontroller-Karte.
   Angeschlossen daran sind, eine 1 GB Fujitsu Festplatte und ein 
   Toshiba CD-Rom-Laufwerk. Wird nun der Rechner eingeschaltet, kommt
   es zu der Wartezeit von 35 - 40 Sek. bis der SCSI-Kontroller ange-
   sprochen wird. Solange blockiert nämlich der IDE-Kontroller bzw.
   die Software im Kickrom den Zugriff auf die Bootpartion.
   Da mein Betriebssystem gepatcht ist, (wegen "Reservemem"&"Emplant") 
   wird ein zweiter Software-Reset ausgeführt und die "Wartezeit" ver-
   doppelt sich dementsprechend. Mit dem Hochfahren der Festplatte usw.
   kommen schnell 2 Minuten reine Bootzeit zusammen. 
   Auf anderen Systemen ist vieleicht die Bootzeit akzeptabel, beim
   Amiga-OS allerdings nicht. Ist man beim Debuggen von Programmen, bei
   denen ein Absturz öfters vorkommen kann, wird das Hochfahren des
   Betriebssystems zur Plage.
     
   Weiter geht es mit der @{" Problemlösung " link Lösung}.  
     
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##      LÖSUNG
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@node Lösung "Lösung des Problems"

   Vor einiger Zeit fand ich im Aminet eine englische Beschreibung
   des Hardware-Hacks. ( Wer der Autor war, weiß ich nicht mehr.)
   
   Also:
   
   Ich lötete an einen 2 x 20 poligen Pfostenstecker zwei 4,7 K
   Widerstände an. Siehe -> @{" Schaltplan " link IDE-Killer.ILBM/main
   
   Dieser Stecker wird dann auf das Motherboard anstelle des Ver-
   bindungskabels gesetzt. Aber bitte richtig herum. Pin 1 ist am
   Stecker und auf dem Board gekennzeichnet.
   
   Zweck dieser Maßnahme:
   
   Soweit ich es verstanden hatte, werden die Datenbits 6 & 7 
   hochgesetzt. Mit der LED-Treiberspannung (Pin 39) und den beiden
   Widerständen wird dem Kontroller eine vorhandene Festplatte vor-
   gegaukelt. Es geht also ohne Verzögerung gleich beim  SCSI-
   Kontroller weiter.
   
   Ich habe diesen Hack seit ca. 2 Monaten in meinem Rechner und es
   läuft alles ohne Probleme. Zwischenzeitlich mußte ich sogar wieder
   den IDE-AT-Kontroller aktivieren um für jemanden eine Festplatte
   zu formatieren. Also der Kontroller ist bei dieser Aktion nicht 
   kaputt gegangen.  
   
   Aber hier noch meine obligatorische Erklärung:
      
   Der Aufbau und die Inbetriebnahme des Hacks erfolgt auf eigene
   Gefahr und für etwaige Schäden wird keine Haftung übernommen.   

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##      KONTAKT
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@node Kontakt "Adresse des Autors"


   Autor:




                    Andreas Heinrich
                    Ellerstraße 34
            D-33615 Bielefeld

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